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Unsere Ergebnisse Day Trading

Gesamt 2017

+ 158,0 %

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Handelsmonat

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Letzter Handelstag

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04 September 2017

Die wohl vielversprechendsten Start-ups in Deutschland

Allein im Vorjahr flossen in deutsche Start-ups 3,1 Milliarden Euro – damit liegt Deutschland auf dem ersten Platz in Europa. Standorte wie Berlin schlugen sogar den bisherigen Europa-Champion London, was das investierte Kapital angeht. Wir stellen die Start-ups vor, die in Deutschland im Jahr 2017 für Furore sorgen könnten.

Was genau ist ein Start-up?

Spätestens seit der Sendung „Die Höhle der Löwen“ kann fast jeder etwas mit dem Begriff Start-up anfangen. Der einfachste Weg jedoch, sich der Beschreibung eines Start-ups anzunähern, führt über drei Merkmale, die ein Start-up tendenziell erfüllt.
•    Das Unternehmen ist jünger als zehn Jahre.
•    Zudem ist es entweder bezüglich des Geschäftsmodells oder der Technologie besonders innovativ und
•    dazu hat es meist ein rasantes Mitarbeiter- und/oder Umsatzwachstum zu verzeichnen.
Oftmals steht am Ende der Entwicklung, wie zum Beispiel bei Snapchat, der Börsengang.

Wer fällt gerade auf?

•    Nicht ganz unbeteiligt an der steigenden Zahl an Essenslieferanten auf den Straßen dürfte das folgende Start-up sein. Delivery Hero wurde im Jahr 2011 von Team-Europe und Partnern an den Start gebracht. Am bekanntesten in Deutschland sind die Lieferservice-Plattformen Lieferheld, Foodora und Pizza.de.

Ende Juni gelang ihnen der wohl größte Börsengang eines Tech-Start-ups seit Jahren. Das weltweit agierende Unternehmen spielte dadurch eine Milliarde Euro ein. Mit dem eingespielten Kapital ist eine weitere Ausweitung des Marktanteils zu erwarten.

•    Zu den Unternehmen, die in Kürze von sich reden machen dürften, gehört auch wieder eines aus der Hauptstadt. Bereits im Jahr 2015 konnte das Berliner Vergleichsportal für Kredite, smava, 16 Mio. US-$ generieren und somit seinen Wachstumskurs bestätigen. Ende 2016 gab es dann nochmals mehr als das doppelte Kapital, 34 Mio. US-$, von verschiedenen Investoren.

Mehrjährige Wachstumszahlen von über 100 Prozent wecken vielseitiges Interesse. Daneben verfügt smava über eine ausgereifte Scoring-Technologie und hat bisher ein Kreditvolumen von fast 2 Mrd. US-$ vermittelt. Kürzlich sorgte der Marktführer mit einem Negativzins auf Verbraucherkredite für einige Aufmerksamkeit.

•    Dem Manager-Magazin zufolge soll auch Hello Fresh in den kommenden Wochen einen zweiten Anlauf auf einen Börsengang unternehmen. Vor zwei Jahren hatte der Lieferdienst für küchenfertige Koch-Boxen den Schritt an den Aktienmarkt wagen wollen. Das Unterfangen wurde dann jedoch auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Nun entwickelt sich das Unternehmen jedoch so gut, dass die Zeit reif scheint. Es wird sich zeigen, ob die hohen Erwartungen von knapp zwei Milliarden Euro erfüllt werden können.

•    Mit nicht ganz so großen Summen, aber dafür großen Alltagsproblemen beschäftigt sich das Start-up Daily Dress. Das Hamburger Unternehmen, das 2013 gegründet wurde, möchte seinen Anwendern mittels einer App dabei helfen, die richtige Kleiderwahl zu treffen. Mit nur einem Klick schlägt sie ein Outfit vor, das zum Anlass, dem Wetter und der erhofften Außenwirkung passt.

Dazu merkt die App sich die Outfits der letzten Wochen und kann so helfen, Wiederholungen zu vermeiden. In Anbetracht von durchschnittlich 16 vor dem Kleiderschrank verbrachten Minuten täglich können Frauen so einiges an Zeit einsparen. Dazu soll die App beim Shopping helfen, da sie die bereits im Besitz befindlichen Kleidungsstücke kennt und auswertet.

•    Weiterhin wachsen und damit vermutlich den großen Durchbruch schaffen könnte auch die Studenten-App Jodel dieses Jahr. Ihr Prinzip ist leicht erklärt. Man kann eine bestimmte Anzahl an Zeichen oder ein Foto posten und andere „Jodler“ können in einem Umkreis von zehn Kilometern darauf reagieren. Man kann einen Beitrag „hoch- oder runtervoten“, wobei bei -5 Schluss ist. Das Ganze wirkt sich auf ein Karma-Konto aus, welches aber keinerlei wirkliche Funktion hat. Gerade erst hat das Start-up sechs Millionen Euro Kapital aus dem Silicon-Valley bezogen.

•    Ein Shooting-Star unter den Start-ups ist sicherlich auch das 2011 unter dem Namen GoBus gegründete Unternehmen Flixbus. Nach der Liberalisierung des Fernbusverkehrs mauserte sich das Unternehmen schnell zum großen Player und wurde spätestens nach der Übernahme von MeinFernbus zum unangefochtenen Marktführer. Jüngst gab das Unternehmen bekannt, ins Fernzuggeschäft einsteigen zu wollen.

•    Agrilution ist ein Münchener Unternehmen, welches nach eigenen Angaben einen intelligenten Garten für zu Hause anbietet. Nahtlos wie ein Kühlschrank fügt sich das kompakte Gewächshaus in die Küche ein. Damit lassen sich Kräuter und Salate bequem und frisch zu Hause anbauen. Die Bewässerung erfolgt automatisch, die Temperatur lässt sich exakt einstellen und die Beleuchtung ist ideal. Gerade in einer Zeit, in der bewusste Ernährung und kurze Transportwege für Nahrungsmittel immer wichtiger werden, ist dieses Konzept sehr vielversprechend. Der Leuchtmittelspezialist Osram hat schon über seine Beteiligungskapitalgesellschaft Fluxunit eine Minderheitsbeteiligung erworben.

Dem Gründermonitor des Borderstep-Instituts in Zusammenarbeit mit der EXIST- Gründerhochschule Universität Oldenburg nach mache der Cleantech-Bereich, also alles im Zusammenhang mit nachhaltigerem Wirtschaften, in Deutschland aktuell 14 Prozent der gesamten Neugründungen aus. Dabei sind 17.000 Unternehmen geschaffen worden, die in etwa eine Million Mitarbeiter beschäftigen. Diese Zahlen und kein absehbares Ende dieses Trends machen den Bereich auch für weitere Gründer attraktiv.

Gründer-Hochburgen

Nicht nur Berlin ist ein Motor wirtschaftlicher Innovationen in Deutschland. Auch andere Regionen können mit Unternehmensneugründungen punkten. Der deutsche Start-up-Monitor listet die bedeutendsten Zuwachsregionen Deutschlands für das Jahr 2016 auf.

•    Den ersten Platz hält weiterhin Berlin inne. Die Stadt ist ein Eldorado für Gründer und hat geradezu eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Den Start-ups von gestern folgen welche von heute und morgen nach. 17 Prozent aller Neugründungen in Deutschland erfolgten in der Hauptstadt.
•    Knapp hinter Berlin ist die Region Rhein-Ruhr angesiedelt. Mit 14,1 Prozent aller Start-ups nahm sie im letzten Jahr ebenfalls eine Spitzenposition ein.
•    Etwas abgeschlagen dahinter folgt an dritter Stelle die Gegend um Stuttgart und Karlsruhe. Hier wagten 8,9 Prozent aller Gründer im letzten Jahr den Schritt ins kalte Wasser.
•    Immerhin 7 Prozent aller Neu-Unternehmen aus 2016 sind in München beheimatet. Die bayerische Landeshauptstadt zählt damit ebenfalls zu den innovativsten Gegenden in Deutschland.
•    Neu hinzugekommen und gleich auf dem fünften Platz eingestiegen ist der Raum Hannover/ Oldenburg. Mit 6,9 Prozent hatte er ebenfalls großen Anteil am wirtschaftlichen Fortkommen des Bundes.
•    Hamburg ist etwas zurückgefallen und nimmt nun nur noch den sechsten Rang ein. Nur noch 6,4 Prozent aller deutschen Start-ups waren in der Hansestadt angesiedelt.
•    Von den Bundesländern ohne Hotspots schlagen sich Hessen (5,4 Prozent) und Sachsen (5,1 Prozent) noch am besten. Darauf folgen Rheinland-Pfalz mit 2,7 Prozent und Schleswig-Holstein mit 1,9 Prozent.

Insgesamt fielen 60,3 Prozent aller Neugründungen auf diese Regionen. Das sind 8,8 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Das zeigt, dass auch außerhalb der typischen Regionen einiges bewegt wird. Ein beherzterer Ausbau des Breitbandinternetzes und mehr unbürokratische Fördermöglichkeiten für Neugründer sind hier das A und O, um Start-ups in die Region zu locken.

Quelle: SFIO CRACHO – 482236330 / Shutterstock.com

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